Carmina Burana

Carmina Burana

Die Carmina Burana, die Lieder aus Benediktbeuren, gehören zu den populärsten Werken der Vokalmusik.

Eher zufällig stieß Carl Orff auf die Buchausgabe einer mittelalterlichen Handschrift, die Trink- und Liebeslieder in lateinischer und mittelhochdeutscher Sprache vereint. Im Mittelpunkt steht die Schicksalsabhängikeit des Menschen, symbolisiert durch das Rad der Göttin Fortuna. Besonders die Verbindung von christlichem und antikem Gedankengut faszinierte Orff, als er sich zur Komposition seiner szenischen Kantate Carmina Burana entschloss. Typisch für die Musik sind die große Vielfalt von Schlaginstrumenten, der kraftvolle Einsatz des Chores und die melodienreichen Sologesänge.

Die Carmina Burana führten 1994 die ersten DomStufen- Festspiele zu einem Riesenerfolg und waren 2009 in einer neuen Inszenierung wieder auf den Domstufen zu erleben.

Musikalische Leitung: Walter E. Gugerbauer
Inszenierung: Gino Zampieri
Aussattung: René Myrha
Choreographie: Giulia Menicucci
Chor: Andreas Ketelhut
Lichtdesign: Thomas Hase

Premiere
8. August 2009